Einen Gastartikel zu verfassen ist nicht einfach – besonders wenn einem kein Thema vorgegeben wird. Das durften wir am eigenen Leib erfahren, als wir von Michael eingeladen wurden, für seinen Blog Wersglaubtwirdselig einen Text beizusteuern. Normalerweise schreibt Michael über wenig bekannte Themen, die bewusst oder unbewusst vor der breiten Öffentlichkeit verborgen werden. Oder wie er es auf seiner Webseite ausdrückt: „So ziemlich alles, was wir als gesichertes Wissen betrachten, ist beim näheren Hinschauen genau umgekehrt.“ Nun, wir wollten mit diesem Aufhänger ein paar flotte Anekdoten aus unserem Bauernleben in 500 Worten beisteuern. Aber irgendwie ist unser Hofchronist dann in einen Strudel philosophischer Gedanken abgetaucht und erst irgendwo nach 1600 Wörtern wieder entkommen. Entstanden ist eine tiefschürfende Auseinandersetzung mit dem Thema Wahrheit, die trotz des Umfangs noch immer zu kurz ist… Aber lesen Sie selbst!

→ mehr…

„Wofür um alles in der Welt braucht ihr in Portugal einen strombetriebenen Dörrapparat?“ – In der Tat eine Frage, die nicht jeglicher Berechtigung entbehrt. Schliesslich gehören in unseren Gefilden längere Dürreperioden und grosse Hitze zur Standardausführung der Sommermonate. Auch die gegenwärtige Version des Winters bedient uns nur spärlich mit Regen; hingegen wird mit Kälte nicht gegeizt, weshalb der Autor des vorliegenden Textes etwas holprig und mit klammen Fingern über die Tastatur schlittert, während seine Gedankengänge immer wieder unterbrochen werden müssen um neues Holz in den Ofen zu schieben. Bevor wir also zu den Berichten über das scheinbar unnötige Gerät zurück kehren, bedienen wir die geneigte Leserschaft mit der hoffentlich nur inhaltlich und nicht stilistisch trockenen Materie bezüglich der aktuellen Wetterlage.

→ mehr…

Liebe Menschen, liebe lesebegeisterte Vierbeiner und liebe andere Geschöpfe, die ihr des Umgangs mit Buchstaben und Worten mächtig seid – ich möchte mich euch heute endlich mit meinem eigenen Namen vorstellen: Ich bin Mausa. Ihr kennt mich ja bereits aus dem ersten Teil meiner Autobiografie, in welchem ich von meinen drei Geburten berichtet hatte. Zwischenzeitlich sind die Wochen und Monate über das Land gezogen und mit ihnen ist auch nebst meiner Namensgebung eine Fülle von Ereignissen einher gegangen, von denen ich an dieser Stelle nur einige zu erzählen vermag. Doch eine Bemerkung vorweg sei mir erlaubt: Der zweite Teil meiner Geschichte ist zur Gänze frei von den düsteren Wolken meiner frühesten Vergangenheit.

→ mehr…

Lieber Herbst

Mit diesen Zeilen möchten wir dich offiziell bei uns Willkommen heissen. Du bist nun schon einige Zeit hier; hast dich eingeschlichen und klammheimlich die Tage verkürzt, das Licht etwas gedämpft und die Intensität der Farben der Welt erhöht. Vielleicht waren wir noch etwas zu erschöpft von den langen und heissen Sommermonaten, von deren Last du uns nun befreit hast; jedenfalls hatten wir deine Ankunft nicht gleich bemerkt. War es dein Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit, der dich dazu veranlasst hat, die grosse Bühne der Jahreszeiten schon dem Winter für ein kurzes Stelldichein zu überlassen? Nun, an diesem kalten Morgen des 8. November wandern die klammen Finger des Chronikschreibers über die Tasten um dir endlich die gebührenden Worte der Ehrerbietung zukommen zu lassen.

→ mehr…

Wir haben ja schon mehrfach über unsere Lieblingsnachbarn berichtet, die uns immer wieder reich beschenkt oder zum gemeinsamen Essen eingeladen haben. Vergangene Woche kam endlich der Tag, an dem wir uns revanchieren würden, denn Zé Sequeira – wie der Mann heisst – hatte uns gefragt, ob wir ihm bei der Weinlese helfen würden.

→ mehr…

In dieser Bildstrecke erzählt Andrea euch, wie wir aus den frischen Peperonis ein wohlschmeckendes Gewürz gezaubert haben:

→ mehr…

Von der Blüte zur Gurke und dann zum Schwamm – schaut her, wie das geht:

→ mehr…

Liebe Menschen, heute möchte ich euch meine Geschichte erzählen. Sie beginnt traurig, wenngleich auch viele der Geschehnisse aus meinen ersten Tagen auf dieser Welt für immer im Verborgenen bleiben werden. Meine Erinnerungen daran verbergen sich in einem düsteren Nebel, den zu beschreiten ich nicht gewillt bin.

→ mehr…

So, das nachbarschaftliche Geschenk (wir haben berichtet) muss verwertet werden: Angefangen haben wir mit den Tomaten, die Andrea eingekocht und zu einer haltbaren Sauce verarbeitet hat. Auf diese Weise holen wir uns den Sommer auch in der kalten Jahreszeit auf den warmen Teller!

→ mehr…

Aug 14

Hitzefrei

Mit diesen Zeilen melden wir uns zurück aus der Sommerpause – obschon der Sommer noch lange keine Pause macht. Seit der Winter uns endlich aus seinem langen, feucht-kalten Griff hat entkommen lassen, sind wir praktisch übergangslos vom Regenwetter in die Glutofenhitze eingetaucht, die sich nun schon seit zwei Monaten hinzieht und kein Ende zu nehmen scheint. Just in diesen Tagen sind wir einmal beinahe ausgeflippt, als sich ein paar Wölkchen am Himmel gezeigt haben, die sich sogar dreist vor die Sonne schoben und uns die sengende Bürde einige Minuten etwas leichter erträglich gemacht haben.

→ mehr…