Archive for the ‘Lyrik & Poesie’ Category

Segensreich ist die Winterzeit, wenn der Regen fällt und die Wiesen verzaubert in farbenfrohe Leintücher, welche die von Sonne und Hitze ausgemergelte Erde sanft umschmeicheln. Totgelaubte Bäche auferstehen in ihren plätschernden Liedern und streben unablässig danach, das Leben in ein grünes, wogendes Meer der Erneuerung zu verwandeln. Dies, liebe Leser, ist eine sehr romantische Darstellung dieser „Zeit der Regeneration“ und nicht immer vermögen wir bei Kälte und Dauerregen den grauen Nebelschleier zu durchbrechen und unseren Blick auf das Positive zu lenken. Unser Mantra, dass der Regen ja schliesslich „das Beste für die Natur“ sei, bricht zwar nicht ab, doch allenthalben können wir einen zynischen Unterton nicht aussen vor lassen.

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„Es sei euch gegeben“, sprach der Mensch – er könnte Manuel oder Andrea geheissen haben, was aber an sich nichts zur Sache tut – und entliess Rosie und Bertie in die Freiheit. Die beiden Hühnerdamen waren sehr zufrieden mit diesem Stücklein Freiheit, welches sich als ziemlich rechteckiges Fleckchen Natur heraus stellte; innerhalb eines orangefarbenen Zaunes, der ihnen ihre Grenzen gut sichtbar aufzeigte.

Innerhalb der Begrenzung gab es viel saftiges Gras, einige Büsche, die gut als Versteck dienen würden und auch ein heimeliges Häuschen aus Holz um darin vor Feinden geschützt die Nacht verbringen zu können.

„Schau her, Rosie“, rief die kleine Bertie ganz aufgeregt, „ sogar eine Stange zum darauf schlafen hängt hier!“

Das grössere Huhn quittierte die Bemerkung mit einem Nicken, doch ihre Aufmerksamkeit galt einer mit Stroh gefüllten Holzkiste, welche sich in einer dunklen Ecke des Stalles befand.

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Mag es sein, dass die Sonne in Trauer sich verhüllt? Des Schweigens überdrüssig sich zu Tränen verformt Wird sich Schnee, leichter als die Atemluft In unseren Lungen verlieren wie rosaroter Rauch?

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(für Erwin)

Des weissen Raben Lied

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Als Fremder in der Heimat Da pfleg‘ ich die kosmetische Kultur Hand und Geist am Laufen zu halten Doch weit in der Fern‘ tickt leise die Uhr

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